Vom 23. bis 25. Juni öffnete The Smarter E Europe, eine weltweit führende Leitmesse für Photovoltaik und Energiespeicher, in München seine Tore. Als einer der einflussreichsten Trendindikatoren der Erneuerbare-Energien-Branche versammelte die diesjährige Messe zentrale Akteure der globalen Wertschöpfungskette. Zahlreiche zukunftsweisende Technologien und innovative Produkte wurden präsentiert und zeichnen ein klares Bild der aktuellen technologischen Weiterentwicklung der Branche.
Im Rahmen der Messe stellte Runergy die neu weiterentwickelte Technologieplattform TOPCon3.0 sowie zugehörige Produkte erstmals auf internationaler Bühne vor. Dank selbst entwickelter Technologien erreichte der N-Typ-Solarzelle von Runergy einen Wirkungsgrad von 26,9 %, was große Aufmerksamkeit in der Branche auslöste. Diese Premiere markiert nicht nur den Beginn eines neuen Entwicklungszyklus für die Solarzellentechnologie von Runergy, sondern demonstriert erneut die technologische Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Photovoltaik weltweit und eröffnet neue technische Wege für die beschleunigte industrielle Umsetzung hocheffizienter N-Typ-Technologien.
26,9 %! Runergy bricht erneut den Weltrekord für TOPCon-Solarzellen
Runergy widmet sich seit langem dem Bereich hocheffizienter N-Typ-Solarzellen und erzielte einen entscheidenden Durchbruch bei der Erforschung von TOPCon 3.0. Kürzlich bestätigte das unabhängige Prüfinstitut Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH), dass die neueste N-Typ-TOPCon-Zelle von Runergy einen Flächenwirkungsgrad von 26,9 % erreicht und damit einen neuen Weltrekord aufstellt. Damit gelang es, eine langjährige Hemmnis bei der Steigerung des industriell erreichbaren Wirkungsgrads von TOPCon-Zellen zu überwinden.

Dieser Sprung im Wirkungsgrad ist kein zufälliger kurzfristiger Technologieerfolg, sondern das Ergebnis langjähriger Grundlagenforschung, stetiger Weiterentwicklung von Materialsystemen und Optimierung der Fertigungsverfahren. Es ist das unvermeidliche Ergebnis jahrelanger kontinuierlicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
Betrachtet man die Entwicklung des Zellwirkungsgrads in den vergangenen zwei Jahren, lässt sich bei Runergy ein stetiger Anstieg verzeichnen: Von 25,4 % im August 2024 auf 26,9 % im Juni 2026, innerhalb von 22 Monaten ergab sich ein absoluter Anstieg des Wirkungsgrads um 1,5 %. Im Vergleich zum üblichen jährlichen Branchenzuwachs von 0,4 % bis 0,5 % liegt die Entwicklungsgeschwindigkeit von Runergy deutlich über dem Branchendurchschnitt.
Bezogen auf die aktuelle Weiterentwicklung bedeutet die neue TOPCon3.0 eine stetige, aber wegweisende Steigerung des Wirkungsgrads im Vergleich zu den vorherigen Serienzellen mit 26,55 % und 26,6 %. Der gemessene Flächenwirkungsgrad von 26,9 % belegt eindrucksvoll die umfassende systematische Erneuerung von Technologiearchitektur, Materialsystemen und Herstellungsverfahren mit herausragenden Ergebnissen.
Innerhalb der Photovoltaikbranche basieren gängige TOPCon-Technologien größtenteils auf graduellen Verbesserungen durch geringfügige Verfahrensanpassungen und Parameteroptimierungen. Die Potenziale zur Wirkungsgradsteigerung schrumpfen zunehmend, die gesamte Branche steckt in einem Entwicklungsengpass mit nur kleinen Fortschritten. TOPCon 3.0 von Runergy bricht mit dieser herkömmlichen Optimierungslogik der Branche. Durch eine Neukonstruktion der zugrundeliegenden Struktur, eine umfassende Weiterentwicklung zentraler Verfahren sowie eine verbesserte Homogenität der gesamten Zelle einschließlich der Randbereiche gelang es, die langfristigen Beschränkungen der Leistungssteigerung von TOPCon-Zellen zu überwinden. Damit eröffnen sich neue technische Pfade und industrielle Umsetzungsmöglichkeiten für die Weiterentwicklung von N-Typ-TOPCon auf höhere Wirkungsgrade.
“Es ist hervorzuheben, dass es sich um eine vollflächige Doppelseiten-Zelle handelt. Wir nutzen keine vollflächige Metallisierung auf der Rückseite oder verkleinerte Messflächen zur Erhöhung des gemessenen Wirkungsgrads. Tatsächlich ist die verbesserte Homogenität der gesamten Zelle einschließlich der Randzonen einer der zentralen Gründe für diesen Wirkungsdurchbruch”, erklärten Techniker von Runergy vor Ort auf der Messe in Deutschland.

Dieser technologische Durchbruch unterstreicht die führende Forschungsfähigkeit und das umfangreiche Technologie-Know-how von Runergy. Durch die bahnbrechende systematische Weiterentwicklung gelingt es Runergy, einen deutlichen technologischen Vorsprung gegenüber herkömmlichen TOPCon-Produkten der Branche aufzubauen. Dadurch wird die zentrale Wettbewerbsposition im Segment hocheffizienter N-Typ-Solarzellen weiter gefestigt und die hochwertige, leistungsstarke Weiterentwicklung der heimischen Photovoltaikindustrie nachhaltig gestärkt.
Systematische Leistungssteigerung durch drei zentrale Kerntechnologien bei TOPCon3.0
Der neue Rekord von 26,9 % ergibt sich nicht aus lokalen Anpassungen einzelner Verfahren, sondern stellt ein markantes Ergebnis dar, dass Runergy dauerhaft in die Entwicklung hocheffizienter Solarzellen investiert, Innovationsvorhaben vorantreibt und ein eigenständiges System zentraler Technologien aufbaut. Zur Bewältigung zentraler Herausforderungen wie der Optimierung der Passivierungskontaktstruktur, der präzisen Steuerung von Grenzflächenrekombinationen und der Anpassung an Serienfertigungsverfahren nutzt Runergy die Synergien dreier selbst entwickelter Kerntechnologien. Daraus ergibt sich ein differenziertes Technologie-System mit hohen Markteintrittsbarrieren, das die grundlegende Leistungsstärke der Produkte absichert.
Erstens: Einzigartiges RunPass-Passivierungsverfahren legt die Grundlage der Basisleistung
Das Verfahren sieht eine abgestimmte Optimierung über die gesamte Fertigungslinie vor, ergänzt um das exklusiv von Runergy entwickelte RunPass-Passivierungsverfahren. Dadurch wird die Passivierung der Zellrückseite deutlich verbessert und die Rekombinationsverluste von Ladungsträgern auf der Rückseite stark reduziert. Durch die effektive Verringerung von Energieverlusten bei der photovoltaischen Umwandlung wird das Potenzial der Leerlaufspannung der Zelle vollständig ausgeschöpft und eine solide technologische Basis für den sprunghaften Anstieg des Wirkungsgrads geschaffen.
Zweitens: Optimierte Vorderseitenrekombinationstechnologie zur Steigerung der Lichtausbeute
Auf der Zellvorderseite kommt eine innovative Kombination aus hochohmiger Diffusion und Wasserstoffpassivierung zum Einsatz. Die Synergie beider Technologien senkt die Rekombinationsverluste auf der Vorderseite, verlängert die Lebensdauer der Ladungsträger, reduziert unnötige Verluste bei der Lichtumwandlung und steigert insgesamt die Effizienz der photovoltaischen Umwandlung. Dadurch ergibt sich eine stetige Verbesserung der Stromerzeugungsleistung der Zelle.
Drittens: Selbst entwickeltes Online-Analysesystem unterstützt präzise Verfahrensweiterentwicklung
Zur Bewältigung der Herausforderungen bei der Kontrolle von Wirkungsgradverlusten und der Verfahrensverbesserung entwickelte Runergy das Powerloss-Online-Analysesystem. Dieses System ermöglicht eine Echtzeit-genaue quantitative Aufschlüsselung aller Wirkungsgradverluste über die gesamte Prozesskette. Es deckt wichtige Bereiche ab, darunter Rekombination im Siliziumsubstrat, Rekombination in der Diffusionsschicht, Lichtabsorption in der Poly-Schicht sowie Serienwiderstände der Metallisierungsgitter. Schwachstellen im Herstellungsverfahren und Ursachen von Verlusten lassen sich präzise lokalisieren. Das System liefert detaillierte, datengestützte Grundlagen für die Verfahrensweiterentwicklung und Leistungsoptimierung und unterstützt eine dauerhafte Verbesserung von Produktqualität und Umwandlungswirkungsgrad.
Abschließende Bemerkung
Aus Sicht der Forschungs- und Entwicklungsgrundsätze von Runergy basiert dauerhafte Branchenführerschaft durch Kerntechnologien niemals allein auf kurzfristiger Aufmerksamkeit durch einmalig neu aufgestellte Wirkungsrekorde. Langfristige technologische Wettbewerbsvorteile entstehen durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, systematische Fortschritte entlang der gesamten Material- und Verfahrenskette sowie durch die intensive Auseinandersetzung mit grundlegenden photovoltaischen Theorien und den physikalischen Grenzen der industriellen Fertigung.
Der erreichte hohe Wirkungsgrad von 26,9 % mit TOPCon3.0 ist das Paradebeispiel für Runergys Entwicklungsansatz, sowohl auf maximale Laborleistungen als auch auf praktische Eignung für die Massenproduktion zu achten. Gleichzeitig dient es der gesamten Branche als neue Referenz für Forschung und Weiterentwicklung hocheffizienter Solarzellen.
Zu Beginn einer neuen Phase der weltweiten Weiterentwicklung der Photovoltaikindustrie wird Runergy die grundlegende technologische Innovation in den zwei zentralen Bereichen hocheffiziente Solarzellen und Photovoltaikmodule weiter vorantreiben. Die komplette TOPCon-Technologieplattform wird stetig weiterentwickelt, um die Umsetzung innovativer Forschungsergebnisse aus dem Labor in Fertigungslinien und auf globale Märkte zu beschleunigen.
Gleichzeitig verfolgt Runergy das Konzept einer offenen und kooperativen Branchenentwicklung. Gemeinsam mit weltweiten Partnern entlang der Wertschöpfungskette werden technische Herausforderungen gelöst und Lücken bei der Fertigungsinfrastruktur geschlossen. Das Unternehmen bringt kontinuierlich Photovoltaikprodukte und komplette Technologielösungen auf den Markt, die hohe Umwandlungswirkungsgrade, geringe Kosten und gute Eignung für die Massenproduktion vereinen. Durch eigenständige Kerntechnologien schafft Runergy dauerhaften industriellen Mehrwert und liefert zukunftsfähige Photovoltaiklösungen für die globale Energiewende hin zur Niedrigkohlenstoffwirtschaft.